Meine Argumente, die für ein eAuto sprechen:

Der Elektrmotor hat viel weniger Bauteile deshalb wird weniger Service benötigt.

Es wird kein Motoröl gebraucht, kein Getriebe, keine Zündkerzen, keine Zündspule, kein Benzintank und kein Auspuff.

Es muss kein regelmäßiger Zahnriemenwechsel vorgenommen werden.

Es sind keine Inspektionen (bei Tesla) vorgeschrieben, sonst je nach Hersteller mehr oder weniger günstige Inspektionen um die Werkstätten zu beschäftigen.

Es wird keine KFZ-Steuer für 10 Jahre verlangt.

TÜV kostet nur die Hälfte weil die Abgasuntersuchung entfällt.

Es gibt Zuschüsse beim Kauf je nach Kaufpreis bis zu 9000 Euro und bis Ende 2020 wird nur 16% Umsatzsteuer berechnet.

In manchen Regionen gibt es Vorteile bei Parkplätzen, und beim Benutzen der Busspur.

Bei einigen Versicherungen gibt es Rabatt bei Verträgen für Elektroautos.

Kostenloses Laden zur Zeit bei Ikea, Aldi, Kaufland, Lidl und sonstigen Plätzen.

Weniger Verschleiß der Bremsen durch Rekuperation. Dadurch wird auch weniger Feinstaub entstehen.

Keine Abzocke an Tankstellen, wenn man Steckdose oder Wallbox am eigenen Parkplatz oder an der Arbeitsstelle hat.

Kann Klimaanlage im Sommer und Winter durch die APP vor Fahrtantritt starten ohne dass Motor anspringt und es Probleme mit der Nachbarschaft gibt.

Wenn man das alles berücksichtigt, dann ist ein eAuto nicht teurer als ein vergleichbarer Verbrenner. Besonders wenn man die Folgekosten bedenkt.

Hohe Beschleunigung bekommt man dazu..

Bei Tesla gibt es ein funktionierendes Schnellladenetz in kurzen Abständen an den Autobahnen auf die man sich wirklich verlassen kann. Es sind immer mehrere freie Ladestationen vorhanden. Auch die Preise sind dort mit 33 Cent pro Kilowattstunde recht günstig.

Es gibt inzwischen, außer den Tesla Superchargern, jede Menge öffentliche Ladestationen wobei viele davon Schnellladestationen sind, und es kommen täglich mehr dazu. Leider funktionieren nicht immer alle. Günstige Ladekarten gibt es z. B. von ENBW und für Mitglieder vom ADAC. Auf http://chargeprice.app kann man Ladestationen mit den Preisen der einzelnen Anbieter sehen. Man muss da etwas aufpassen, weil an derselben Ladestation mit den verschiedenen Karten unterschiedliche Preise abgerechnet werden. Deshalb ist für Leute, die auf Langstrecke problemlos Laden möchten, zur Zeit nur Tesla mit seinem Ladenetz zu empfehlen. Da braucht man keine Ladekarten. Die Tesla Ladesäule erkennt automatisch das Auto und schickt die Rechnung.

Reichweite bis 560 km, allerdings abhängig von Fahrweise und Witterung.

Die Batterie hält, je nach Pflege, bei Tesla heutzutage ca. 500000km bis eine  Restkapazität von 70/80 % erreicht wird. Siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=czo5383B_ns

Die Akkus werden anschließend zu 95% recycelt oder als Speicher für PV Anlagen verwendet. Bei Verbrennern ist das Benzin (aus Erdöl hergestellt) einfach verbraucht.

Fast alle Hersteller gewähren eine Garantie von 8 Jahren oder 160000km auf den Akku. Der Akku wird in Zukunft noch länger halten und auch günstiger werden.

Der Kobalt und Lithium Abbau ist nicht so umweltschädlich wie teilweise behauptet wird. Kinderarbeit findet nur in kleinen illegalen Minen statt. Wasser wird bei Herstellung von Jeans, Fleisch und Avocados mehr verbraucht als beim Lithiumabbau für einen eAuto Akku. Lithium und Kobalt wird übrigens auch bei herkömmlichen Autos und an vielen anderen Stellen verwendet.

Dies ist hier beschrieben: Hier die Originalstudie der Universität Eindhoven

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/tesla-akkus-wenn-elf-avocados-umweltschaedlicher-als-eine-e-auto-batterie-sind/25291904.html

 oder hier:

https://www.cleanthinking.de/schluss-mit-alternativen-fakten-wahrheit-ueber-lithium-und-kobalt/

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/so-werden-lithium-ionen-akkus-recycelt-16454686-p2.html

Wo soll der Strom herkommen? Das Laden zuhause über 230V ist überhaupt kein Problem. Selbst wenn man eine Wallbox benutzt, dann braucht die nur etwa genau soviel Strom wie die Backröhre beim Elektroherd oder wie die Stromaufnahme eines Durchlauferhitzers.

Hier einige sehenswerte Filme zum Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=1m6N9BW4b8Y&list=RDCMUCEPZNMjVXBALuPZNKNua5Hg&index=1

Hier die Aussage von EnBW:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/EnBW-Strombedarf-kein-Problem-fuer-Ausbau-der-Elektromobilitaet-4488639.html

Übrigens wird auch bei der Erdölförderung, beim Transport zur Raffinerie, bei der Verarbeitung dort, beim Transport zur Tankstelle  und beim Betreiben der Tankstelle  jede Menge an (Energie) Strom verbraucht. Der wird bei Umstellung auf Elektro gespart, siehe hier:

https://edison.media/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html

Falls allle Verbrenner gleichzeitig tanken würden, dann wären die Tankstellen nicht in der Lage das zu liefern. So ist es auch beim Laden von Elektroautos. Es werden nie alle gleichzeitig geladen werden. Es langt, je nach Fahrleistung, alle paar Tage mal zu laden.

Aber Elektoautos brennen doch so leicht? Großer Irrtum, die brennen viel weniger pro km Fahrleistung als Verbrenner. Siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=hcdPWgbP-bo

Jetzt kommt noch das Argument, dass die Umstellung viele Arbeitsplätze kosten werde. Es wird aber nicht berücksichtigt, dass dafür auch neue Arbeit entstehen wird. Zu beachten ist jedoch, dass bei nicht Umstellung der Produktion von Autos in Deutschland die Arbeitsplätze in andere Ländern verlagert werden wird, und dadurch vielleicht viel mehr Arbeitsplätze verloren gehen.

 

Warum ist Wasserstoff nicht interessant für den Einsatz bei PKW:

Die Effizienz beträgt nur ca. 25% im Gegensatz zu ca.90% eines Stromers.

Man kann nicht zuhause „Tanken“

Hat kleinen Akku zusätzlich der weniger lange hält.

Service sehr teuer, der Tank muss regelmäßig geprüft werden und die Brennstoffzelle hat nur eine begrenzte Haltbarkeit

Wasserstoff ist sehr teuer (9,90 Euro für 1kg was für eine Reichweite von ca. 100km reicht).

Es gibt relativ wenige Tankstellen für Wasserstoff weshalb schon die Anfahrt umständlich ist und Kosten verursacht.

https://www.golem.de/news/energiewende-schafft-endlich-das-brennstoffzellenauto-ab-2006-149263.html

 

Warum ich keinen Hybrid kaufe:

Bei einem Hybrid ist Wartung für Verbrenner Motor (Ölwechsel, Auspuff usw.)  nötig, was teuren Service nötig macht.

Beim TÜV muss auch ein kostenpflichtiger Abgastest gemacht werden.

Es sind kleine Akkus verbaut, die wegen der Ladezyklen schneller verbraucht sind.

 

Auch sehenswert:

https://www.youtube.com/watch?v=m0PRQxpMkeY

https://www.youtube.com/watch?v=LP2hnyiHv8g

https://www.youtube.com/watch?v=WBqNS0nQzPY

 

Wer vorhat, sich einen Tesla zu kaufen, kann dies mit dem Empfehlungslink (Referral) über die Seite

https://ts.la/hellmut99272

 machen. Wenn dieser Link für die Bestellung benutzt wird, so  bekommen beide für 1500km freien Strom am Tesla Supercharger (muss innerhalb von 6 Monaten verbraucht werden).

 

So sehen meine beiden e-Autos aus

links VW eGolf 300                  rechts Tesla Model 3 Long Range DM

Hier ein kurzer Bericht über eine Fahrt von 2000 km nach Dänemark und zurück

Amateurfunk im Tesla

Halterung für Smartphone und Funkgerät im Tesla